"to be a teacher is to be forever an optimist"

...vom Lehren und Lernen im 21.Jahrhundert

Auf diesen Seiten dreht sich alles um das Thema Bildung, Fortbildung, Ausbildung und Weiterbildung an Schulen in einer digitalisierten Welt. Lassen Sie uns die Schule der Zukunft gestalten und uns über zeitgemäßes Lehren und Lernen austauschen. Für die Zukunft unserer Kinder!

 

Informationen zu Vorträgen und Workshops finden Sie unter der Rubrik FORTBILDUNG.


Mein neuester Blogartikel

How DiBiS your love?

Schulentwicklung und die Veränderung von Unterricht sind schon immer meine Antriebsfeder für mein eigenes (Lehrer-)Handeln. Dies war auch ein Gedanke bei der Entscheidung für die Arbeit am Studienseminar: Veränderungsprozesse müssen bei den angehenden Lehrer*innen angestoßen werden. Junge motivierte Menschen mit frischen, innovativen Ideen, meistens mit dem Ziel es besser/anders zu machen als die Schule, die sie selbst erfahren haben. Ausgehend von dem Gedanken der Unterrichts- und Schulentwicklung könnte die Arbeit der Studienseminare wieder mehr Beachtung finden und die Seminare sich gleichzeitig selbst mutiger und innovativer als Leuchttürme der Bildung betrachten. Es geht nicht darum neue Lehrkräfte zu 'produzieren', um sie dem Schulsystem 'zuzuführen', sondern darum,  einen Beitrag zur Verbesserung von Unterrichtsqualität und Schule zu leisten.

 

In den vergangenen 10 Jahren bin ich immer wieder vom System gebremst worden. Die schweren Ketten der festgefahrenen Strukturen und Denkmuster zu durchbrechen, können einem schon den Idealismus nehmen. Aber nicht von Dauer. Manche Verhältnisse müssen zwar (zunächst) akzeptiert werden, jedoch ergeben sich im eigenen Verhaltensmuster viele Spielräume. Das ist immer dort spürbar, wo Schulen sich positiv verändern und neue Wege gehen. "Machen ist wie wollen, nur krasser" lautet die Devise. 

 

Neben der Schulentwicklung (Schule im Wandel) gilt 'meine Liebe' der Bildung unter den Bedingungen der Digitalität. Digitale Bildung als Recht auf Zugang und Teilhabe an einer sich transformierenden Gesellschaft ist ein wesentlicher Bestandteil meiner Arbeit als Lehrer, Referent und eben auch als Seminarleiter in der zweiten Phase der Lehrerausbildung. 

 

Digitale Bildung am Studienseminar (kurz DiBiS - im Wesentlichen geprägt durch Kai Wörner) ist fester Bestandteil meines (unseres?) Ausbildungsauftrags am Seminar. Sind es doch im Besonderen die angehenden Lehrer*innen , die  die "Schule der Zukunft" mediendidaktisch (mit-)gestalten und die Implementierung aktueller und zukünftiger Informations- und Kommunikationstechnologien maßgeblich bestimmen. Die Vorbereitung und Durchführung zeitgemäßen Unterrichts in einer digitalen Landschaft unterscheiden sich von tradierten Unterrichtskonzeptionen und Vorstellungen von Wissensvermittlung. Angehende Lehrerinnen und Lehrer müssen angeleitet werden, diesen neuen Herausforderungen konstruktiv und kompetent begegnen zu können. Kompetenz meint in diesem Zusammenhang nicht nur den Einsatz von Apps in Tabletklassen, sondern ein neues (verändertes) Verständnis des Lernbegriffes und ein entsprechendes Medialitätsbewusstsein . "Die digitale Kompetenz ist eine Schlüsselkompetenz des 21. Jahrhunderts. Ihre Förderung und die Ausschöpfung des Potenzials digitaler Medien für das Lehren und Lernen, erfordern von den Lehrenden ein immer breiteres Spektrum an Kompetenzen." (https://ec.europa.eu/jrc/sites/jrcsh/files/digcompedu_leaflet_de-2018-09-21pdf.pdf)

 

Im europäischen Rahmen für die digitale Kompetenz Lehrender (kurz DigCompEdu) geht es dabei um...

  • das berufliche Engagement ,
  • die Auswahl, Erstellung und Veröffentlichung von digitalen Ressourcen,
  • das Lehren und Lernen mit digitalen Medien,
  • die Erhebung und Analyse lernrelevanter Daten sowie die Bereitstellung von Feedback,
  • den Einsatz digitaler Medien zur Differenzierung und Individualisierung sowie dem aktiven Einbindung der Lernenden und
  • die Förderung der digitalen Kompetenz der Lernenden selbst. 

Schon an dieser Auflistung (Teilkompetenzen gehören auch noch dazu) wird deutlich, dass es in der Lehreraus- und Fortbildung nicht um einen beiläufigen Zusatzkurs mit Credit Points geht, sondern das Große und Ganze von Schule, Bildung und Unterricht in den Blick genommen werden muss. Medienbildung ist kein Beilagensalat oder eine Zusatzspalte im Entwurf. Medienbildung und damit Bildung im 21.Jahrhundert stellt die Frage nach dem  WAS? , WARUM?WIE?, WO? und WANN? des Lernens ganz neu. 

 

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